DAS AKTUELLE PROGRAMM im Hinterhalt in Gelting!

DAS AKTUELLE PROGRAMM im Hinterhalt in Gelting!

DAS AKTUELLE PROGRAMM im Hinterhalt in Gelting!
Samstag, 7. Mai 2022, 20 Uhr

Als Stammpianist hatte ich die Ehre, mit „meinem“ Improtheater „Das aktuelle Programm“ die beste Kleinkunstbühne von Welt in ihrerseits dickgefülltem Zustand zu rocken. Steffi Böck, Jessica Latein, Vince Courtens und ich haben drei Stunden lang das Publikum an Orte, in Zustände und in Stories geführt, where no man has gone before, und das sicher teils auch zu Recht!

Es wurde ex- und implodiert, gesungen, gekreischt, innegehalten, atemlos gestaunt, gestarrt und exorbitant viel gelacht.
Danke für die Gastgeberschaft, liebe Assunta Tammelleo – und merci für die wunderbaren Fotos, lieber Bernd Satzinger! Wir haben’s versprochen und wir halten’s auch: Wir kommen wieder!

Und die SZ hat ein sehr unterhaltsam-unvorhersehbares Impro-Interview mit uns geführt.

Filmmusik live zur Leinwand: Harold Lloyd: „I Do!“ (1921)

Filmmusik live zur Leinwand: Harold Lloyd: „I Do!“ (1921)

Mit neukomponierter Filmmusik von Bernhard Zink
FünfSeenFilmFestival 2021, Dienstag, 31. August, 18.30 Uhr, Kino Gauting

Anlässlich der feierlichen Schlussveranstaltung des FünfSeenFilmFestivals im Kino Gauting durfte ich als Live Act einen musikalisch-energetischen Impuls mitten in die Preisvergabe an die anwesenden Regisseurinnen und Regisseure der Festivalfilme zu werfen.

Festspielintendant Matthias Helbich – genauso ein Harold-Lloyd-Fan wie ich – wünschte sich nicht zum ersten Mal von mir Livemusik zu einem genau 100 Jahre alten Film. In diesem Fall wurde es „I do!“ aus dem Jahr 1921, den ich extra für diese Veranstaltung vertont hatte. Auf deutsch lautet der Filmtitel sehr lakonisch und durchaus augenzwinkernd-ironisch „Vaterfreuden“…

Am meisten berührt aber hat mich selber an diesem Abend, die jungen Regisseure aus verschiedenen europäischen Ländern live zu erleben, welche Geschichten direkt aus dem Leben zur Entstehung ihrer Filme erzählt haben. Diese drehten sich beinahe alle um Menschenrechte, vielmehr: Um die Kämpfe, die in diesen Jahren wieder auf der ganzen Welt um sie gefochten werden und gefochten werden müssen. Es wurde schon extrem spürbar, dass Film als Medium nie im luftleeren Raum stattfindet, als wir erzählt bekamen, dass die Beraterin vor Ort zu einem der Filme hinterher zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt und geschlagen worden war, weil ihr Engagement von der hiesigen Regierung nicht goutiert worden war.

Das waren Momente, in denen es im Kinosaal in Gauting auf einmal sehr still wurde.

Ein sehr berührendes, starkes Event. Ich war dankbar, Teil davon sein zu dürfen.

Danke, lieber Matthias!